Juliane Herrmann

Statement - 20/12/2017


I´m a socially engaged documentary maker and the camera is my tool to express my ideas. Depending on the theme, I take still or moving images. I consider my work to be slow journalism.

Within my research I explore cultural identities and individuality. My starting point is curiosity and the wish to understand others. Inspired by new ways in visual anthropology I try to come closer to a truthful image of my subject.

When I grew up in former East Germany and later studied in the western part of Germany and explored the Netherlands, I became aware and intrigued by all kind of prejudices. Hence, in my work I search for ways to go behind and beyond these prejudices.

I have a fascination for social phenomena characterized by the preservation and maintenance of ideals and traditions, and for their persistence in modern times. Much of my work focuses on the intriguing microcosm of closed communities and their relevance in current world.

I often look for the strange moments of daily life that most people overlook and show them with a winking, gentle humour.

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Als freischaffende Fotografin arbeite ich im Bereich der Portrait- und Dokumentarfotografie im Raum Köln & Nordrhein-Westfalen.

In meinen Arbeiten untersuche ich kulturelle Identitäten und die Individualität des Einzelnen. Mein Ausgangspunkt ist Neugier und der Wunsch die Motivationen Anderer besser zu verstehen. Inspiriert von neuen Herangehensweisen in der visuellen Anthropologie, versuche ich mich einem wahrheitsgetreuen Bild meines Themas anzunähern.

Ein großer Teil meiner visuellen Forschung beschäftigt sich dabei mit Vorurteilen, die wir gegenüber anderen haben. In meinen Arbeiten suche ich nach Wegen diese Vorurteile zu überwinden. Mich interessiert vor allem der Blick anderer auf die deutsche Kultur sowie die feinen Unterschiede nahestehender Kulturen im Vergleich zur eigenen Kultur. Dieses Interesse zeigt sich beispielsweise in der Arbeit „Den Haag“.

Eine große Faszination habe ich für gesellschaftliche Phänomene, die sich durch die Konservierung von Idealen und Traditionen auszeichnen, wie zum Beispiel Studentenverbindungen, Freimaurer oder andere geschlossene Gesellschaften. Ich bin vor allem an der Beständigkeit dieser Phänomene in der heutigen Zeit und der Identitätsbildung des Einzelnen innerhalb einer solchen Gesellschaft interessiert.

Besonders gern halte ich die seltsamen Momente des Alltags fest, die wir nur allzu oft übersehen. Mit einem zwinkernden Auge lade ich den Betrachter dazu ein, sich selbst ein Bild von den von mir angeregten Thematiken zu verschaffen.

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